Wir haben es geschafft! Unsere zweite Atlantiküberquerung, dieses Mal von West nach Ost, nachdem wir im Dezember 2018 den Atlantik von Kapverden nach Antigua von Ost nach West überquert hatten. Damals in 18 Tagen, dieses mal in 17 Tagen, wobei die Strecke diesmal um 120 sm kürzer ist. Also mit ziemlich identischer Geschwindigkeit.

In Mystic liegen wir wie bereits erwähnt an einer Mooringboje. Da es einen gut erreichbaren, sicheren Dinghisteg gibt und wir einen Leihwagen haben, ist die Verproviantierung für die anstehenden rund 2.000 sm zu den Azoren kein großes Problem. Das Warten auf die Werft nervt ein wenig, der zuständige Manager erscheint etwas unorganisiert, es ist aber wohl ein riesiger Andrang an Yachten da, die zum Beginn der Saison das Rigg zurück an Bord haben wollen. Und da müssen wir uns halt einreihen.

Dann hat glücklicherweise das Warten doch bald ein Ende. 1,5 Wochen nach unserer Ankunft steht der Termin für den Mastkran. Doch nicht so chaotisch der Tim, den dass es 1 bis 1,5 Wochen dauern kann, hatte er uns von Anfang an mitgeteilt. Bin halt manchmal etwas ungeduldig.

Am Freitag, 21. Mai, ist Luna Mare wieder ein richtiges Segelboot. Auf dem Rückweg von der Werft zur Mooringboje noch zur Tankstelle, Dieseltanks und Kanister wieder auffüllen. Den Leihwagen haben wir noch bis Mittwoch nächster Woche. Sofern es wettertechnisch ok ist, wollen wir den bis dahin noch nutzen und am Donnerstag, den 27. Mai soll es losgehen.

Habe seit ein paar Wochen die Wettervorhersagen für die Strecke verfolgt. Es ist alles vorhanden. Flaute, Starkwind bis über 40 kn, Wind aus allen Himmelsrichtungen. Tendenziell hat es sich aber stets verbessert, immer seltener und zunehmend schwächere Starkwindphasen.

Nach ein paar Ausflügen in die nähere Umgebung werden noch die „Frischvorräte“ aufgefüllt, also Fleisch, Obst und Gemüse. Alles weitestgehend bei ALDI, der hier gut sortiert und im Vergleich zu den anderen Supermärkten bis zu 50% günstiger ist.

Leinen los

Ich denke wir sind alles in allem gut vorbereitet. Nochmal den Wetterbericht aktualisieren. Wie erwartet für den 10-tägigen Vorhersagezeitraum ein Mix aus allem mit Windstärke 7 bis 8 in Böen. Sonne, Regen, Temperaturen zwischen 9°C und 20°C. Leider auch ein paar Phasen mit Wind aus östlichen Richtungen. Es ist unwahrscheinlich, dass sich das die nächsten Tage wesentlich zu unseren Gunsten ändern wird, also los.

Und es geht schön los. Sonnenschein, ausreichend Wind um Segel zu setzen, sobald wir das relativ enge Fahrwasser, das von Mystic in die offene See führt, verlassen haben. Ein herrlicher Segeltag, bevor es dann zuzieht und der Wind etwas zunimmt und nun leider aus östlicher Richtung kommt.

Beim Reffen des Vorsegels stellen wir uns etwas dämlich an. Irgendwie schaffen wir es nicht, das Boot so im Wind zu halten, dass wir es zügig einholen können. So schlägt es wild um sich und zerbröselt zwei Kunststoffklampen am Mast. Nach über 20.000 sm sollten wir das eigentlich besser hinbekommen. Relativ flache Lernkurve, die wir da haben.

Ich denke, ohne Schäden kommt keiner über eine Strecke von 2.000 sm, aber solche Leichtsinnsfehler sollte man trotzdem vermeiden. Anyway. Das gehört dazu und klar, es gibt auf solchen Strecken seglerische Herausforderungen. Die gilt es zu meistern und dann ist es ok. Das sollte einen nicht vor so einer Überfahrt abhalten.

Seekrankheit, der ständige Begleiter.

Anderes schon. Die Skipperin ist fast von Anfang an wieder Seekrank. Vomex A hilft ihr, das schlimmste zu vermeiden. Die Fische müssen also hungern. Es geht ihr aber sauschlecht und die Tabletten erzeugen die übliche Müdigkeit und damit etwas Lethargie.

Mich erinnert das an die Zahnarztbesuche in meiner Kindheit. In meinem kleinen Heimatdorf gab es keinen Zahnarzt, dafür mussten wir eine 6 km Reise in die Kreisstadt Ebersberg antreten. Entweder gab es in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts noch keine örtliche Betäubung, oder der dortige Zahnarzt hatte noch nie was davon gehört, oder gemeint, so ein Bauernbursche braucht das nicht.

Jedenfalls war vor jedem Zahnarztbesuch klar, dass die vorhandenen Zahnschmerzen nur durch eine ebenfalls schmerzvoll Behandlung weggehen werden. Das Warten im Wartezimmer wurde von Besuch zu Besuch unerträglicher. Die Hände immer feuchter und der Pulsschlag höher.

So denke ich ist auch die „Vorfreude“ auf den nächsten längeren Törn, wissend, dass die Seekrankheit schon am Horizont winkt. Man weiß aber nicht, für wie lange sie einen begleiten wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir sobald, wir zurück vor Lanazarote sind, unseren Hintern möglicherweise für eine Weiterfahrt im nächsten Jahr nicht mehr hoch bekommen ist ja ohnehin gegeben, so etwas verstärkt das dann noch.

Nur seglerische Herausforderungen? Nicht mit uns.

Zurück zum Reffen des Vorsegels. Wir haben das dann doch noch geschafft, mit Hilfe des Motors können wir uns gut im Wind halten, so dass das Vorsegel letztendlich zügig eingeholt werden kann. Motor abstellen, weiter geht’s.

Aber was sehe ich da, als ich den Stopp-Knopf drücken will? Der Drehzahlmesser zeigt nichts an. Bedeutet das, dass die Batterie nicht lädt? Oh ja, das tut es. Motor aus. Nochmal an. Keine Änderungen. Batterie wird nicht geladen. Auch nach ein paar weiteren Versuchen nicht.

Diese Platine (ECU laut Motorhersteller Lombardini) habe ich zwei Wochen vorm Ablegen neu eingebaut. Da wir an der Mooring öfter mal Strom benötigten, insbesondere zum Laden der Batterie während der Wassermacher lief, konnten wir diese eigentlich ausreichend testen und alles lief problemlos.

Die alte ECU hatte ja wie berichtet laufend Fehlermeldungen, begleitet durch einen penetranten Alarmton, erzeugt. Anfangs war nur der Alarmton nervig, aber später, kurz vor Erreichen von Anacortes kam noch das Problem hinzu, dass die Batterien nicht mehr geladen wurden. Lombardini hat hier ohne wenn und aber sofort eine neue ECU in die USA geschickt. Die war innerhalb von 4 Tagen bei June an der Ostküste.

Der Unterschied jetzt: kein Alarmton, keine Fehlermeldung. Aber eben kein Laden der Batterien. Reichen Wind und Sonne, um unsere Batterien zu laden? Falls nicht, was dann?

Eines ist gleich klar. Der Strom wird definitiv nicht für den Wassermacher reichen. Bisher hatten wir immer noch 4 bis 5 „Kanister“ an Trinkwasser mit je 5l Inhalt an Bord. Diesmal nicht. Außerdem hatten wir auch den Falttank im Vorschiff benutzt. Diesmal nicht, da wir vermeiden wollten, dass durch das Gewicht der Bug wieder zu tief im Wasser ist und wir über den Ankerkasten wieder Wasser ins Boot bekommen.

Das vorhandene Wasser also ausschließlich als Trinkwasser benutzen. Sonst nichts. Und trotzdem könnte es knapp werden.

Nächstes dann Autopilot und Kühlschrank. Reicht der Strom von Windgenerator und Solarpaneele aus, um diese weiter betreiben zu können? Insbesondere die Skipperin hat schon eine Art Trauma, was das Rudergehen anbelangt. Wieder 10 Stunden jeden Tag?

Kühlschrank abstellen? Alles Fleisch und sonstige verderblich über Bord, sobald es nicht mehr genießbar ist? Was stellen wir zuerst ab, Autopilot oder Kühlschrank? Es liegen noch 1.880 sm, also kalkulatorisch 19 Tage vor uns.

Die Skipperin ist sich mittlerweile sicher, was die Langfahrt anbelangt. Nie mehr wieder! Was ich gut verstehen kann. Geht auch an mir nicht spurlos vorüber. Allerdings scheint mein Gedächtnis schon etwas nach zu lassen. Nach am Ende dann doch erfolgreicher Passage vergesse ich die Unbilden relativ schnell, vermutlich in der Annahme, das nächstes Mal zwar wieder irgendwas anderes kaputt gehen wird, aber wir bisher immer wieder heil angekommen sind.

Hoffen und Bangen

Das Ganze ist natürlich schon eine enorme nervliche Belastung. Wir sind uns zwar relativ sicher, dass die „grüne“ Energie zumindest für Plotter und Positionslampen und damit für eine sichere Navigation ausreichen, aber wirklich wissen tun wir es nicht.

Ohne GPS sind wir verloren. Mit dem Kompass bekommen wir zwar den Kurs Richtung Osten hin und mittels Sextant wäre ich durchaus in der Lage, zumindest die Mittagsbreite zu bestimmen. Es wäre aber unwahrscheinlich, dass wir auf diese Weise die Azoren finden. Theoretisch egal, irgendwann kommt Festland, aber halt um die 1.000 sm später und so lange reicht unser Wasservorrat nicht.

Das zerrt. Solarpaneele richten wir laufend nach der Sonne aus, sofern vorhanden und hoffen auf mehr Wind als wir sonst so als angenehm bezeichnen würden. Der Windgenerator erzeugt erst ab 20 kn Wind nennenswert Strom.

Die Batterie geht auf 72 % runter, aber wir können diese dann wieder auf über 80% bringen. So geht das über 3 Tage. Zwischendurch habe ich mal die alte ECU eingebaut, die hatte ja sporadisch funktioniert. Leider erfolglos, also wieder zur neuen Platine zurückgetauscht. Funktioniert zwar auch nicht, aber macht keinen Lärm.

Am 4. Tag verlässt uns der Wind und es ist nur wenig Sonne vorhanden. Die Batterie unterschreitet die 70% Füllstand. Wir müssen anfangen, ans Ruder zu gehen. Hoffentlich so, dass wir zumindest nachts noch den Autopilot nutzen können. Also verbringe ich die ersten 5 Stunden am Ruder. Macht keinen Spaß.

Nachts überlegen wir, was wir noch tun könnten. Die Skipperin meint, die Stecker an der Platine ziehen. Ja, das könnte Sinn machen. Wenn die Motorsteuerung nicht mehr das Laden verhindert, vielleicht klappt es ja dann. Es sind da zwei Kabel, ein Netzwerkkabel, welches die Bedienpaneele mit der ECU verbindet und ein Kabelschuh für die Motordaten wie Temperatur und Drehzahl, sowie die Stromversorgung des Motors. Und da kommt mir der erste Zweifel. Ohne Strom wird die Dieselpumpe nicht mehr laufen und der Motor mangels Diesel ausgehen.

Die Hoffnung ist also gering, zumal ich die Stecker ja schon ein paar Mal gezogen hatte. Allerdings noch nicht bei laufendem Motor. Ist ein Versuch wert. Nach Mitternacht lässt der Wind ganz nach. Statt zu motoren drehen wir um 2:30 bei. Um kurz nach 4 Uhr wird es langsam hell.

Wollen wir den Versuch starten? Ja! Motor an. Kein Laden. Netzwerkkabel gezogen. Motor läuft weiter. Kein Laden. Kabelschuh gezogen. Motor läuft weiter. Kein Laden. Kurz darauf geht er dann erwartungsgemäß aus. Schade, war wohl nichts.

Da wir weiterhin keinen ausreichenden Wind haben, entschließen wir uns, den Weg unter Motor fortzusetzen. Dieseltank ist ja voll. Starterbatterie noch bei 90%. Also alles vorbereiten, Klappen des Motorraumes schließen und insbesondere den Sitz am Ruder freiräumen, denn ab jetzt heißt es Ruder gehen.

Motor an und der Versuch, wieder auf Kurs zu gehen. Ein Blick zur Seite. Der Drehzahlmesser zeigt wieder an!!! Das gibt es nicht. Lädt er auch? Ja, er lädt. Ich sitze mit Gänsehaut hinterm Steuer und bin nicht in der Lage, Luna Mare auf Kurs zu bringen. Also Autopilot an, der kann das.

Bleibt das jetzt so. Bange Minuten. Ja, er lädt immer noch. Wird alles wieder gut? Wir wissen es nicht. War vielleicht sporadisch und beim nächsten Starten geht es wieder nicht. Aber wir „ersparen“ uns schon mal mindestens zwei Tage qualvolles Rudergehen.

Und er lädt und lädt. Die Batterien sind bei 100%. Da können wir jetzt den Wassermacher in Betrieb setzen und ja, er lädt weiter und die beiden Wassertanks die wir nutzen, werden wieder randvoll. Da ist ja sogar noch eine Dusche drin. Herrlich. Die Steine, die uns vom Herzen fallen, würden, falls sie echt wären, Luna Mare ruck zuck zum sinken bringen.

Steckerspiel

War das jetzt Zufall, dass die Lichtmaschine wieder lädt, oder hängt das mit dem gezogenen und wieder eingesteckten Steckern zusammen? Mangels Wind heißt es jetzt ohnehin erst mal die Reise unter Motor fortsetzen. Flauten aussitzen wollen wir sicherheitshalber weiterhin nicht, den falls das Problem nur temporär behoben ist, kommen die o.g. Probleme ja wieder.

Nach 40 Stunden kommt etwas Wind auf und wir können den Motor abstellen und am Abend des 7. Tages wieder Segel setzen. Keine 6 Stunden später weckt mich die Skipperin. Der Plotter ist ausgegangen. Mit schlaftrunkenen Augen sehe ich, dass dieser an ist, wir aber back stehen. Also Motor an, um wieder auf Kurs zu gehen. Blick auf den Drehzahlmesser, der bleibt unten, Batterie lädt nicht!

Batterie ist aber bei 86% und bald kommt die Sonne hoffentlich raus. Das wir back standen lag tatsächlich daran, dass der Plotter (und damit der Autopilot) kurz ausging. Verabschiedet sich der jetzt auch peu à peu? Wir haben aber noch den im Cockpit. Wären also nicht direkt verloren.

Das Bangen was unsere Batteriekapazität angeht geht aber in die nächste Runde. Am nächsten Tag wollen wir nochmal einen Versuch starten und dabei das „Steckerpiel“ wiederholen. Stecker raus, Stecker rein, Motor an, Motor lädt. Herrlich. Wir können die Batterien wieder laden. Da die Unsicherheit bleibt, füllen wir auch die Wassertanks wieder auf und im Luxus pur duschen wir den Angstschweiß weg.

Ab jetzt wird jeden Abend das „Steckspiel“ zum Bestandteil unserer täglichen Routine. Und es klappt. So hangeln wir uns Tag für Tag weiter und näher ans Ziel heran.

Andere Schiffe, andere Probleme

Am 14. Tag (Donnerstag, 10.Juni), es sind noch 400 sm bis Horta, ruft uns SV Lunalata über Seefunk. Ein 57 Fuß Segelboot mit 5 Personen an Bord, 2 sm südlich von uns, auf dem Rückweg aus der Karibik (Grenada) über die Azoren ins Vereinigte Königreich. Sie haben für die lange Strecke bis kurz vor den Azoren bisher 17 Tage gebraucht.

Aber auch dort nicht alles problemlos, der Motor funktioniert nicht. Ein Schiff dieser Größenordnung hat normalerweise einen Stromgenerator dabei. So auch SV Lunalata. Die Stromerzeugung ist für die also kein Problem. Allerdings müssen sie Flauten aussitzen, statt diese mittels Motor zu durchqueren. Das Anlegen in Horta wird sicherlich auch spannend.

Hier bekomme ich auch unseren ersten Wetterbericht, seit dem wir gestartet sind. Die Idee mit SSB (Amateurfunk) hat nicht funktioniert. Habe zwar auf offener See die eine oder andere Station hereinbekommen, aber keine mit Wetterbericht.

So erfahren wir von der SV Lunalata, dass uns ab Samstag bis mindestens Sonntag eine Flaute erwartet. Sie vermuten, dass wir sie dann wieder einholen und überholen werden, da sie selbst ja ohne Wind nicht weiter kommen. Sie wären dann, nach rund 3.000 sm noch rund 80 sm vom Ziel entfernt, zum Warten verdammt.

Bei uns wären es am Samstag vermutlich noch 200 sm bis Horta. Schon mal nachgerechnet. Mit dem Diesel, den wir inkl. 3 Reservekanistern à 20 l noch an Bord haben, müssten wir 400 sm schaffen. Schade um den Diesel, aber so kurz vor dem Ziel wollen wir nicht draußen verharren. Zumal nicht klar ist, wie lange die Flaute anhalten wird.

Horta am Horizont

Es sind dann rund 150 sm, die wir mangels Wind unter Motor zurück legen müssen. Die Lunalata erscheint nicht mehr auf dem Plotter, auch nicht, als wir noch 30 sm vorm Ziel sind. Die haben es wohl glücklicherweise noch rechtzeitig in die Marina geschafft.

Und am 13. 06. um 17 Uhr erreichen wir ebenfalls Horta Marina. Wir müssen vor Anker gehen und dürfen erst in die Marina bzw. an Land, nachdem ein noch zu nehmender PCR-Test negativ ist. Vollständig geimpft und nach 17 Tagen Quarantäne auf hoher See erscheint mir das etwas skurril. Aber so wie wir das aus Übersee bisher verfolgen konnten, ist die Pandemiepolitik in Europa wohl so zielstrebig wie ein kopfloses Huhn.

Egal. Wir sind hier und uns trennen nur noch gut 1.000 sm von unserem vorläufigen Zielhafen Arrecife. Und der erste Eindruck von Horta ist positiv. Zumal wir schönes Wetter haben, welches noch 2 Tage anhalten soll. Bevor Regen hier Einzug hält.

Das Steckerspiel hat übrigens bis zum Schluss funktioniert. Dachte zwischendurch schon, ob es auch so wieder geht, habe mich aber nicht getraut es auszuprobieren. Erst hier vor Anker in Horta habe ich den Motor mal direkt gestartet, ohne Steckerspiel. Lädt nicht. Mal sehen, was Lambordini zu diesem verrückten Spiel sagen wird.

Und zu unserer Überraschung liegt die SY Nana mit Katharina und Daniel hier. Vor gut 1 ½ Jahren waren wir Linehandler bei denen auf dem Weg durch den Panamakanal vom Pazifik zurück in den Atlantik. Riesen Wiedersehensfreude.

Noch ist nicht ganz klar, wie lange wir hier bleiben werden. Eigentlich möchten wir zügig weiter, aber es tut sich kein wirklich gutes Wetterfenster auf. Überwiegend zu wenig Wind und der teils von zu weit vorne. Hatte hier eigentlich richtig schönen Nord bis max. Nordostwind erwartet. Aber wir sind ja geduldig, eigentlich, mehr oder weniger, irgendwie. Gell.

Und für die, die es interessiert, das war unser Speiseplan für die letzten 17 Tage: Marions einzigartiger Krautsalat bildete das Hauptgericht, als Beilage eine Scheibe Roggenbrot und klein gewürfeltes Fleisch, je länger es gelagert war, um so länger gebraten. Nach 14 Tagen war das Fleisch dann aufgebraucht und es sollte entweder frisch gefangenen Fisch, oder Würstchen, die wir noch im Kühlfach hatten, geben, falls wir wider Erwarten nichts fangen sollten. Es gab Würstchen.