Tag 7 kommt, der Wind geht. Mit überwiegend weniger als 10 kn dreht er dann nach achtern. Wir ändern die Besegelung auf Schmetterling, um bei diesem Wind noch ein wenig Fahrt zu machen.

Mit weniger Wind muss der Motor bei der Stromerzeugung helfen. Außerdem benötigen wir Wasser. Von den 3 Tanks je 100l die wir haben, verwenden wir nur einen. Die beiden anderen dienen als Notreserve, falls der Wassermacher ausfallen sollte.

Der Tank hat für 6 Tage gereicht. Das ist für unsere Verhältnisse gut. Mit jetzt wieder kochen and entsprechend mehr spülen, wird der Verbrauch vermutlich ansteigen.

So gibt es heute Abend chilli con carne mit Reis, dazu … Krautsalat, "weil wir ihn mögen".

Die Nacht verläuft wieder ruhig und erholsam. Die ruppigen Bootsbewegungen in Schräglage werden nun auf Grund von Segelstellung und achterlichem Wind von (leider nicht regelmäßigen) Schaukelbewegungen abgelöst.

Auch der Vormittag bleibt angenehm. Kräftiges Frühstück für mich, während die Skipperin sich in der Koje von der letzten Wache erholt, Sonnenschein und langsames, aber stetiges Vorankommen.

Und so schaukeln wir uns dem Ende des 7. Tagen entgegen.

750 sm geschafft, 1.546 sm to go. Wassertemperatur 26,6*C.