Die Wochen der Entscheidung….
03 Dienstag Mai 2016
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03 Dienstag Mai 2016
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17 Sonntag Apr. 2016
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Wenn ein Buchhalter ein Segelboot für eine Weltumsegelung vorbereitet, kommt das ja häufiger vor, das Dinge zum ersten Mal gemacht werden. Jetzt: laminieren und Gelcoat anbringen.
Nachdem das „Bugstrahlruderrohr“ ausgeschäumt war (siehe letzter Eintrag) habe ich an beiden Seiten laminiert und das Ganze mit Gelcoat soweit fertig gestellt:
Wie man sehen kann, sehr bemüht, aber für eine finale Oberfläche noch zu uneben. Aber die Yachtwerft, in der wir sind, ist eine flexible und so ist man bereit aus meinen Anfängerversuchen ein ordentliches Ergebnis zu gestalten, so dass anschließend das Unterwasserschiff einen Antifouling-Anstrich erhalten kann.
Den Oberwasserbereich haben wir ja selbst gestrichen, den Unterwasserbereich wollen wir aber von Anfang an Profis überlassen.
Für uns bleibt aber dennoch genügend zu tun. Habe ja schon mal die „Decksproblematik“ erwähnt. Jetzt hoffen wir mit einem PVC-Belag eine zweckmäßige und preiswerte Lösung zu haben. Und so haben wir das neue Projekt bereits gestartet.
05 Dienstag Apr. 2016
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Bugstrahlruder ja, oder nein. Wie bei so vielen Dingen in diesem Bereich, es gibt kein absolut richtiges Ja und Nein.
Dafür spricht natürlich, dass der Quirl die Manövriereigenschaften bei Hafenmanövern verbessert.
Dagegen spricht der Preis, die zusätzlich Technik, die kaputt gehen kann, die größere Batterie die erforderlich ist, Platz braucht und ins Energiemanagement eingebunden werden muss, der Bewuchs in wärmeren Gewässern und etwas Geschwindigkeitsverlust durch Reibung.
Außerdem ist bei Weltumsegelungen wohl Ankern, oder Mooringbojen die häufigere Form des Anlegens, und das sollte auch ganz gut ohne Bugstrahlruder klappen.
Aber wenn sich der Plan mal ändert und wir im Alter einen festen Marinaplatz haben sollten?
Da erscheint es als ein guter Kompromiss wie vom Werftchef vorgeschlagen das Rohr auszuschäumen und mittels laminieren und einer Schicht Gelcoat dicht zu machen. Das wäre dann nach dem Unterwasseranstrich dicht und auch gar nicht mehr erkennbar. Und falls wir dann doch mal so eine Manövrierunterstützung haben möchten, kann man das Rohr mit gewissem Aufwand auch wieder freilegen.
Also haben wir uns für diese Variante entschieden und da man nur durch selber machen lernt, mit der Umsetzung begonnen.
Als erstes haben wir das Rohr mit Bauschaum ausgeschäumt:
20 Sonntag März 2016
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Das sind nicht nur Einstellmöglichkeiten an der UKW Seefunkanlage, sondern gibt auch meine Gefühlslage wieder. Ganz so leicht und locker wie zum Jahreswechsel vermutet, läuft das letzte Jahr doch nicht.
Keine wirklichen Probleme, aber der Widerspruch zwischen dem Plan „in 2 Monaten sind wir im Wasser“ und der gegenüber Ende letzten Jahres geringen Veränderung am Ausbau, bringt einen in so eine Art „Gefühlsachterbahn“.
Mitte Februar haben wir den Motor einschließlich Welle und Ruder etc. in Auftrag gegeben und Ende Februar das Rigg mit Großsegel und Rollgenua. Urs Weisel, Geschäftsführer der Yachtwert Heiligenhafen meint, dass das alles so rechtzeitig fertig ist, dass wir im Mai ins Wasser können. Auf Basis des bisherigen Eindrucks und der Professionalität, die er an den Tag legt, scheint uns das auch realistisch. Andererseits aber doch irgendwie wie ein Traum, demnächst zum ersten Mal mit unserer Luna Mare im Wasser zu sein.
Somit merken wir am Kontostand, dass sich da was tut. Hoffentlich auch bald am Boot selbst ;-).
Darüber hinaus noch die Matrazen und Polster für die Kojen und die beiden Tischbereiche in Auftrag gegeben.
Der Aufenthalt in der Werft führt auch dazu, dass man bei einigen Tätigkeiten überlegt, ob man das nicht einfacher machen lässt. Aber das Budget erlaubt das nicht. So bleiben noch etliche Tätigkeiten, die wir selbst in den nächsten 2 Monaten erledigen müssen.
Ein Punkt ist das Rohr für das Bugstrahlruder. Wir sind von dem Nutzen im Verhältnis zum Aufwand (Einbau, aber auch spätere Pflege und ggf. Störungsanfälligkeiten) nicht überzeugt. Urs Weisel schlägt vor, das Rohr mit Bauschaum auszuschäumen und an den Öffnungen mit Harz und Glasfasermatten sowie Gelcoat abzudichten. So kann der Rumpf dann in einem gestrichen werden. Hört sich gut an und wird wohl so von uns umgesetzt werden.
Der aufwändigste Punkt dürfte aber das Deck sein. Waren wir im Mai 2015 mit unserer Arbeit noch ganz zufrieden, zeigt es sich jetzt, dass der Schein doch trügt:
So auf dem Bild sieht das ja ganz gut aus. Da sieht man halt auch nicht die Details: Eine Menge an Unebenheiten. Und schlimmer, das Deck besteht aus Einzelstücken und die Übergänge haben wir quasi ruiniert. Jedenfalls sind da jetzt Risse zu finden, die nicht wasserdicht sind. Eine Möglichkeit wäre die Stellen zu fräsen und neu mit GFK und Gelcoat zu schließen. Machen lassen ist zu teuer und am Ende ist es dann doch irgendwie Stückwerk.
Als Alternative haben wir einen PVC-Decksbelag gefunden. Laut Angebot kostet das Ganze inkl. Kleber für das gesamte Deck rund € 1.100. Die oben beschriebene Reparatur machen zu lassen würde ungefähr das dreifach kosten. Der Decksbelag ist zwar meiner Erachtens optisch nicht optimal, aber darum geht es ja auch nur zweitrangig. Zweckmäßig muss es sein und das halten wir für gegeben. Die Verlegung ist aber zeitaufwändig und so haben wir noch gut zu tun, bis es ins Wasser geht.
31 Sonntag Jan. 2016
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Gestern war für uns Messetag auf der Boot Düsseldorf. Bei unserem vermutlich letzten Messebesuch vor dem Start sind wir noch etliche Stunden durch die Hallen gewandert. Wir waren zwar nur in den Ausrüstungshallen 10 bis 12, aber das hat für rund 7 Stunden Messebesuch gereicht. Gespräche mit dem Riggbauer und dem Werft-Eigner. Nächste Woche kommen wohl die fertigen Angebote, so dass die Bootsarbeiten dann losgehen können. Bei „AQUATEC“ über einen Wassermacher informiert, dabei von Joachim Matz tolle Geschichten über seinen Patagonien-Törn erzählt bekommen. Einen Abstecher machten wir zur Halle 15 wo Jimmy Cornell über seine Fahrt durch die Nordwestpassage berichtete. Interessante Persönlichkeiten auf interessanten Wegen. Mal sehen, ob wir uns da auch mal hintrauen werden.
Ansonsten ein paar Einkäufe, Rettungsweste und Windrad bestellt. Darüber hinaus gleich fesche Dienstkleidung eingekauft. Ganz schön teuer das Zeug, aber dank des BRP-Siegels wird sich das schnell bezahlt machen:
BRP-Siegel? Stimmt, das ist neu und heißt „Bank robbery proved“, also soviel wie „Banküberfallgeeignet“ ;-).
25 Montag Jan. 2016
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Seit mehr als einem Monat steht die Luna Mare nun in einer beheizten Halle an der Ostsee. Weitestgehend unverändert. Lediglich die sogenannte EM-BOX habe ich wieder eingebaut, nachdem ein eingebautes Teil nunmehr dafür sorgen soll, dass die Platine fest mit dem entsprechenden Steckplatz verbunden ist. Auf den ersten Blick scheint nunmehr alles zu funktionieren.
Wichtiger ist aber, dass wir am Samstag in mehr als 3 Stunden mit Urs Weisel, dem Werft-Besitzer, alle anstehenden Arbeiten besprechen konnten. Insbesondere die Details zu Motor und Rigg. Das machte alles einen sehr guten Eindruck, vor allem auch, dass sich Herr Weisel trotz Betriebsferien reichlich Zeit für uns genommen hat. Jetzt arbeitet er die Angebote im Detail aus und dann kann es losgehen. Er meint, es wäre kein Problem, das alles bis Anfang Mai so fertig zu bekommen, dass wir beim Urlaub im Mai die Erstwässerung vornehmen können und zu ersten Testfahrten starten könnten. Das wäre der Wahnsinn!
Und als wir erwähnten, dass wir auch noch Polster und Matrazen benötigen, hat er kurzerhand einen Bekannten auf Fehmarn angerufen, der am Sonntag dann gleich vorbeikam und uns bereits ein Angebot erstellt hat. Nicht ganz billig das Ganze, müssen wir uns dann im Februar vor Ort noch genauer anschauen.
Und am Samstag geht es erstmal zur Boot nach Düsseldorf. Zu allem möglichen noch Informationen sammeln und jetzt gibt es ja kaum noch „das können wir auch später noch besorgen“, denn falls das mit der Erstwässerung Mai klappt, muss das Boot ja segelklar sein. Also so Dinge wie Rettungsinsel, wetterfeste Kleidung, Fender, Leinen, Dingi, Rettungswesten, Rettungsmittel, ….. endlos, was man so alles braucht.
Und bis dahin ist das Wetter hoffentlich auch besser, als es an diesem Wochenende in Heiligenhafen war:
01 Freitag Jan. 2016
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14 Montag Dez. 2015
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Im August 2014 ist unsere damals erworbene Luna Mare in Frankfurt am Main angekommen:
In der Zwischenzeit haben wir einiges an Arbeiten erledigt. Nach bisherigem Plan hätten wir so weitergemacht, bis wir nach dem Motoreinbau uns dann im Juni 2016 über Main/Rhein und div. Kanäle auf den Weg in die Ostsee gemacht hätten. Dann das Rigg bauen lassen und vermutlich wäre die Segelsaison dann schon wieder so gut wie vorbei gewesen.
Neuer Plan: Die Luna Mare in eine Werft an die Küste transportieren. Der bisherige Stellplatz beim Bootsbau Speck in Frankfurt war gut geeignet, um selbst Arbeiten am Boot durchzuführen. Ansonsten war der Service aber eher mager. So waren die theoretisch bereit, uns einen Motor einzubauen, nach dem Motto: Bestellt dann halt einen, dann schauen wir mal. Aber einen Motor für rund € 10.000 einfach dahin stellen und dann schauen was wird. Na ja, hat uns nicht überzeugt.
Und da der Service auch sonst überschaubar war, da gibt es wohl ausreichend Kunden, mit denen sich leichter Geld verdienen lässt, gefiel uns der Plan des Abschieds und insbesondere die Idee, dass die Luna Mare dann möglicherweise zum Start der Saison 2016 segelfertig sein könnte.
Das gäbe uns dann schon mal ein paar Wochen in 2016 die Möglichkeit des Testens um zu sehen, ob alles für die große Reise ab 2017 ok ist.
Jetzt steht die Luna Mare seit Donnerstag letzte Woche also in einer Werft in Heiligenhafen und kann schon etwas Seeluft schnuppern. Anfang Januar werden wir dann zum ersten Mal dort sein um die Details für die Arbeiten abzustimmen und ggf. auch schon wieder selbst weiter zu arbeiten:
22 Sonntag Nov. 2015
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So schaut sie aus, unsere Windfahnensteuerung, zerlegt:
Für das zerlegen gibt es mehrere Gründe. Einer der Gründe ist, dass diese Halterung um Gewinde abgebrochen ist (auf dem Bild oben das neue, ganze Teil zu sehen) und der abgebrochene Teile wie man am Bild oben sehen kann noch drin steckt.
Mit Hilfe des besten Handwerkers den es gibt, ist es gelungen, das durch Bohren und mit Hilfe von „Metallknete“ (wusste bis dahin gar nicht, das es so was gibt) so zu reparieren, dass das neue Teil nun eingeschraubt werden kann.
So ungefähr sieht übrigens eine Windfahnensteuerung im zusammengebauten Zustand aus:
Damit wir diese an unsere „Luna Mare“ montieren können, benötigen wir neue, längere Befestigungsrohre. Außerdem sind noch ein paar Befestigungsstifte zu erneuern.
Obwohl schon über 30 Jahre alt, gibt es noch Ersatzteile. Das hat vor 2 Jahren schon mal geklappt, als ich das oben gezeigte Teil bestellt hatte. Hat zwar etwas gedauert, bis das Teil hier war, aber Hauptsache es klappt.
Die Enkelin des Erfinders dieser Steuerung, Helen Franklin, stellt diese noch zur Verfügung. Ich hoffe, dass das tatsächlich noch der Fall ist, da ich auf meine Anfrage von vor ein paar Wochen bisher noch keine Antwort erhalten habe und sie auch telefonisch nicht erreichbar ist. Lässt sich möglicherweise auch ohne Originalteile einbauen, aber besser wär es halt schon mit Originalteilen.
28 Mittwoch Okt. 2015
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Wir wollen den Spirituskocher durch einen Dieselkocher ersetzen. Hierzu muss ich das Fach entsprechend vorbereiten. Es fehlen glücklicherweise nur ein paar Milimeter, so das mit überschaubaren Aufwand der Einbau des Dieselkochers erfolgen kann.
Der Spirituskocher ist ja grundsätzlich ok, allerdings streben wir an, mit einem „Treibstoff“ aus zukommen. Das macht die Energieversorgung einfacher, zumal Diesel an und für sich fast überall erhältlich ist, man für den Spiritus schon mal längere Wege in Kauf nehmen muss.
Das Fach vorzubereiten ist natürlich erst der Anfang. Eine Stromversorgung wurde vom Vorbesitzer bereits vorgesehen (dieser hat bereits von der Schalttafel ein Stromkabel zu diesem Bereich geführt). Etwas aufwändiger dürfte der Anschluss an den Dieseltank sein, der Weg dahin ist, wie wir bereits überprüft hatten machbar.
Am schwierigsten dürfte der Anschluss des Abgasschlauches werden. Wir beabsichtigen eine Decksdurchführung, um Wassereintritt in den Ofen zu vermeiden. Der Platz hinter dem Ofen ist allerdings eng und so wird es wohl nicht einfach werden, den Schlauch inkl. Schwanenhals und den Kondensatablauf zu installieren. Aber wird schon klappen.