Windfahnensteuerung

Aries Windfahnensteuerung

So schaut sie aus, unsere Windfahnensteuerung, zerlegt:

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Für das zerlegen gibt es mehrere Gründe. Einer der Gründe ist, dass diese Halterung um Gewinde abgebrochen ist (auf dem Bild oben das neue, ganze Teil zu sehen) und der abgebrochene Teile wie man am Bild oben sehen kann noch drin steckt.

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Mit Hilfe des besten Handwerkers den es gibt, ist es gelungen, das durch Bohren und mit Hilfe von „Metallknete“ (wusste bis dahin gar nicht, das es so was gibt) so zu reparieren, dass das neue Teil nun eingeschraubt werden kann.

So ungefähr sieht übrigens eine Windfahnensteuerung im zusammengebauten Zustand aus:

aries wind vane

Damit wir diese an unsere „Luna Mare“ montieren können, benötigen wir neue, längere Befestigungsrohre. Außerdem sind noch ein paar Befestigungsstifte zu erneuern.

Obwohl schon über 30 Jahre alt, gibt es noch Ersatzteile. Das hat vor 2 Jahren schon mal geklappt, als ich das oben gezeigte Teil bestellt hatte. Hat zwar etwas gedauert, bis das Teil hier war, aber Hauptsache es klappt.

Die Enkelin des Erfinders dieser Steuerung, Helen Franklin, stellt diese noch zur Verfügung. Ich hoffe, dass das tatsächlich noch der Fall ist, da ich auf meine Anfrage von vor ein paar Wochen bisher noch keine Antwort erhalten habe und sie auch telefonisch nicht erreichbar ist. Lässt sich möglicherweise auch ohne Originalteile einbauen, aber besser wär es halt schon mit Originalteilen.

Kochgelegenheit

Kochgelegenheit.

Wir wollen den Spirituskocher durch einen Dieselkocher ersetzen. Hierzu muss ich das Fach entsprechend vorbereiten. Es fehlen glücklicherweise nur ein paar Milimeter, so das mit überschaubaren Aufwand der Einbau des Dieselkochers erfolgen kann.

Der Spirituskocher ist ja grundsätzlich ok, allerdings streben wir an, mit einem „Treibstoff“ aus zukommen. Das macht die Energieversorgung einfacher, zumal Diesel an und für sich fast überall erhältlich ist, man für den Spiritus schon mal längere Wege in Kauf nehmen muss.

Das Fach vorzubereiten ist natürlich erst der Anfang. Eine Stromversorgung wurde vom Vorbesitzer bereits vorgesehen (dieser hat bereits von der Schalttafel ein Stromkabel zu diesem Bereich geführt). Etwas aufwändiger dürfte der Anschluss an den Dieseltank sein, der Weg dahin ist, wie wir bereits überprüft hatten machbar.

Am schwierigsten dürfte der Anschluss des Abgasschlauches werden. Wir beabsichtigen eine Decksdurchführung, um Wassereintritt in den Ofen zu vermeiden. Der Platz hinter dem Ofen ist allerdings eng und so wird es wohl nicht einfach werden, den Schlauch inkl. Schwanenhals und den Kondensatablauf zu installieren. Aber wird schon klappen.

Heizungsverkleidung

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Heizungsverkleidung

Die wundervollste Ehefrau von allen und Skipperin ist auch eine begnadete Schreinerin. In wundervoller Weise hat Sie die durch die Koje verlaufenden Heizungsrohre verkleidet. Jetzt ist die Heizung tatsächlich fertig installiert und wie die ersten Tests zeigten, sie funktioniert auch. Und diese schicke Holzverkleidung kann auch gleichzeitig als Fußwärmer verwendet werden. Da kann es für den verfrorenen Skipper dann auch schon mal in kältere Regionen gehen 😉

Innensteuerstand

Innensteuerstand – Das Cockpit ist fast fertig.

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Das Voltmeter an eine andere Stelle gesetzt und an dessen bisheriger Stelle eine Echolot-Anzeige eingebaut, der Philippi System Monitor macht die bisherige Anzeige an der linken Seite überflüssig und außerdem die Schalter für das Ladegerät und für die Heizung eingebaut. Und auch schon mal den Plotter installiert (noch ohne die vielen Zusatzgeräte wie Radar, Autopilot und AIS, die daran angeschlossen und von dort gesteuert bzw. abgelesen werden können).

Auf das kleine schwarze Teil neben dem Plotter gehört ein kleiner Kompass. Aber keine Ahnung, wo ich den aktuell aufbewahrt habe. Wird aber bestimmt irgendwann mal wieder auftauchen.

Elektronikanpassungen

Elektronikanpassungen:

Im Rahmen der Überarbeitung der Elektroinstallation sind auch kleinere Projekte dabei, die möglicherweise nur geringe Verbesserungen bringen. Aber, sofern die Installation dadurch nur etwas sicherer und haltbarer wird, macht das meines Erachtens schon Sinn. Zumal wir im Problemfall ja meist nicht neben einem gut sortierten Marine-Ausstatter anlegen können.

So habe ich eine nicht unbedingt als Stromverteiler vorgesehene Box ausgetauscht.

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Sieht doch gleich viel besser aus!

Der Name des Bootes

Der Name des Bootes.

Ab sofort ist „Luna Mare“ nicht mehr inkognito. Basierend auf dem Design der Skipperin ziert nun der Schiffsname den Bug:

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Und wie man sehen kann, auch die Relingsdrähte sind jetzt montiert. Es fehlen nur noch die Durchgänge, da der Draht in Gewindeterminals an den Pelikanhaken nicht geschraubt wird sondern gepresst. SVB war aber glücklicherweise kulant und hat die Gewindeterminals und ein Relingsdrahtset auch nach 4 Wochen noch zurückgenommen und schickt uns jetzt passgenau die verpressten Drähte.

 

Verkabelung der Luna Mare nimmt Form an.

Verkabelung im Batteriefach:

Verkabelung

Schon etwas verkabeltes Batteriefach

Die Kombination aus Ladegerät und Wechselrichter ist fertig installiert und verkabelt. Auch das 230V Netz ist komplett angeschlossen einschließlich Sicherungen.

Und damit ist auch die EM-Box ins System eingebunden. Die bisher verlegten 3 Anschlüsse sind:

  • Verbraucherbatterie (noch nicht die Finale, da soll ja möglichst eine Lithium Batterie ins Batteriefach.
  • Die Verbraucher
  • Das Kombigerät bestehend aus Ladegerät und Wechselrichter.

Sieht doch (noch) ganz übersichtlich aus.

Hinzukommt dann später noch der Anschluss der Lichtmaschine, die Verkabelung der Starter- und Bug-/Ankerbatterie sowie die Verkabelung zum Anlasser, der Anschluss von Solar und Wind und für jede Batterie(bank) eine Messleitungen und ein Temperaturfühler.

Und sobald dann auch noch die Batterie hier steht, ist es vermutlich vorbei mit der Übersichtlichkeit.

 

Das Batteriefach nimmt Form an

Laufende Projekte sind das Batteriefach und der weitere Farbanstrich an Deck an den Stellen, die wir bisher noch ausgelassen hatten. Wie schon mal dargestellt, wollen wir die Stromversorgung hinsichtlich Stromgenerierung und Speicherung modernisieren.
Neben einem neuen Ladegerät ist die Philippi EM-Box das Kernstück der Anlage. Und so nimmt das Batteriefach langsam Form an:

Hierbei sind das Ladegerät und die EM-Box echt, die Batterie ist eine Attrape. Hier soll in eben dieser Größe möglichst eine Lithium-Ionen Batterie seinen Platz finden. Die sind ja mittlerweile preislich schon fast vertretbar, sofern man die theoretische Leistung beachtet (AGM * x, aber auch Leistung * x). Als Starterbatterie und für die Ankerwinde wollen wir AGM Batterien mit je rund 100 Ah verwenden. Die Lithium-Ionen Batterie sollte so um die 500 Ah haben. Hier hoffen wir, dass sich in den nächsten 12 Monaten noch was hinsichtlich Kapazität und Preisen zu unseren Gunsten tut.

Jetzt gilt es das System im Batteriefach selbst und mit den Aussenkomponenten zu verkabeln. Gegenüber heute, wo 4 Batterie(bänke) über 5 Schalter so verbunden sind, dass alles irgendwie zusammengeschaltet werden kann, werden mit der EM-Box im Batteriefach deutlich weniger Kabel benötigt. Das sollte auch für weniger Ausfälle sorgen, hoffen wir zumindest.

Und es zeigt sich mal wieder, wie hilfreich gutes Werkzeug ist. Insbesondere Crimpzangen haben ihren Preis, aber die Verarbeitung der Kabel erreicht dadurch eine hohe Qualität. Dies wird sich später in den gelegentlich etwas raueren Bedingungen auf hoher See sicherlich als nützlich erweisen und das Ausfallrisiko der Komponenten reduzieren.

Ein schönes „Spielzeug“ sind auch die Schrumpfschläuche mit der „hot air gun“. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Schaun mer mal.

Die Farbe der Skipperin…

Die Farbe der Skipperin…

oder: Wie aus einem schönen Boot ein …. Boot wurde 😉

Den zweiten Urlaub dieses Jahr haben wir wieder als „Bootsurlaub“ genutzt, nachdem wir im Mai das Deck gestrichen hatten, ging es jetzt an den Rumpf. Das Deck wurde klassisch weiß gestrichen, für den Rumpf hat sich die Skipperin für „Rescue Orange“ entschieden.

Diese Farbe soll wohl einige Vorteile haben:
– laut der Zeitschrift Yacht werden auffallend (schöne?) Boote selten geklaut.
– laut einem Arbeitskollegen der Skipperin wären entsprechend einer Statistik orangene Autos nur selten in Unfälle verstrickt (vielleicht weil es so wenige von gibt?)

Ist noch einige Zeit hin bis wir das in der Praxis herausfinden werden, aber auf dem Yachtgelände gilt es schon als Orientierungspunkt („Wo bist Du“? – „Beim organgefarbenen Segelboot“).

Und ja, das Ganze war mit einer Menge Arbeit verbunden. Um Überhaupt an die zu streichenden Stellen ranzukommen, benötigten wir ein Gerüst. Also zum Werkzeugverleih, eines geholt, hat auch gerade so ins Auto gepasst. Und gerade so gereicht, um an alle Ecken zu kommen. Schwindelfrei musste man allerdings sein.

Und dann das Schleifen. Muss man glaube ich nicht erwähnen, dass das einer harten Strafarbeit entspricht. Das Streichen selbst ging einigermaßen gut von der Hand, da wir aber im Hochsommer streichen müssen wir auf die Temperaturen achten. Was machen wir also während unseres Urlaubs: Wir stehen um 6 Uhr morgens auf, um die „Sonnenseite“ fertig zu haben, bis der Stahl zu heiß wird und die „Schattenseite“ auch so rechtzeitig, bevor die Hitze zu hoch ist.

Tja, mühevoll, aber hat geklappt und kann sich wie ich finde durchaus sehen lassen. Die meisten Kommentare waren bisher positiv (wieviele davon aus Höflichkeit weiß ich nicht zu sagen ;-).

Heizung: Some like it hot….

So, Heizung ist fast eingebaut. Jetzt noch den Stromanschluss fertigstellen und die Heizungsrohre verlegen. Dann kann es Winter werden .

Das war ein nicht ganz kleiner Akt bis hierhin. Lange Zeit waren wir am überlegen, wo der beste Platz für das Heizgerät selbst wäre. Dieser musste ja einige Voraussetzungen erfüllen:

  • Platz für das Gerät selbst
  • Möglichkeit die Abgase nach außen zu leiten
  • Verbindungsweg zum Dieseltank, möglichst nicht durch den Motorraum
  • Anschlussleitung für das Bedien-Paneel
  • Verlegungsmöglichkeit für die Heizungsrohre, so dass der Kojenbereich, die Kajüte und das Bad bei Bedarf geheizt werden können
  • Ausreichend Belüftung für Luftzufuhr (Verbrennungsluft und Heizungsluft
  • und letztendlich der Stromanschluss

Nach langer Suche fündig geworden: Hinter den Kojen ist am Heck noch der Bereich, in dem u.a. der Ruderquadrant mit der dazugehörigen Hydraulik untergebracht ist. Die senkrechte Metallstange die man auf dem Bild sieht stellt das Notruder dar. Und die Verkleidung an derselben am oberen Ende diente als Befestigung für die Heizung.

Und alle oben aufgeführten Punkte waren besser umsetzbar als ursprünglich gedacht.

Update August 2015: Bis auf den Elektroanschluss sind alle Anschlüsse erledigt, insbesondere die Heizungsrohre und die Dieselleitung sind verlegt, das Bedienpaneel angeschlossen und der Auspuff installiert.

Jetzt muss sich nur noch zeigen, wie oft wir diese auch nutzen/benötigen werden. Das meine ich eher generell im Sinne von: Trauen wir uns in die hohen Breiten, wo es kalt und windig ist, oder verziehen wir uns eher richtig Barfußroute. Anyway, es gibt für die hohen Breiten zumindest nicht die Ausrede: „Wir haben ja keine Heizung“.

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