2 Wochen Urlaub sind vorbei.

2 Wochen Urlaub sind vorbei. Große (Arbeits-)Pläne und was kam dabei rum.

Was haben wir geschafft:

Hauptprojekt Deck streichen. Bis auf die beiden Luken am Bug und den Aufbauten einigermaßen erfolgreich beendet. Einigermaßen deshalb nur, weil ich mir den Untergrund ebener vorgestellt hatte, ohne Rillen (die wir teilweise eingebracht und nicht verspachtelt hatten), aber insbesondere dem stellenweise ungleichmäßigen GFK-Decksuntergrund. Aber insgesamt ok, so dass wir mit dem Ergebnis dann doch sehr zufrieden sind:

An das Batteriefach habe ich mich mangels finaler Ideen und finalem Plan noch nicht herangewagt. Stattdessen haben wir den Boden im Bereich des Innensteuerstandes „gefliest“. Sieht jetzt, wie wir finden, ganz gut aus, ist strapazierfähig und sollte einigermaßen rutschfest sein. Die verwendeten selbstklebenden Kunststofffliesen sind Marke „Aqua“ und als solche für den Nassbereich vorgesehen. Da man diesen Bereich direkt vom Niedergang aus betritt, ist da vermutlich schon öfter mal Feuchtigkeit im Spiel.

Und dann haben wir noch die Stufen und die Umrandung des Niedergangs geschliffen und neu gestrichen. Ein Praxistest muss noch zeigen, ob es Sinn machen könnte einen speziellen Rutschschutz anzubringen. Sonst landet man ggf. schneller innen als man möchte ;-).

In 7 Wochen haben wir erneut zwei Wochen Urlaub, dann wollen wir den Rumpf oberhalb der Wasserlinie neu streichen (Orange ist die Lieblingsfarbe der Skipperin). Bis dahin werden wir wohl den Einbau der Heizung in Angriff nehmen (hier konkretisiert sich der Einbauplan allmählich) und wohl auch die Luken am Bug und die Aufbauten neu streichen. Ich will jetzt gar nicht aufzählen, was sonst noch so ansteht, sonst ist das Gefühl, in den letzten zwei Wochen etwas geschafft zu haben, gleich wieder ganz weg. Na ja, werd scho wern.

Neuer Decksanstrich

Neuer Decksanstrich:

Anfangs (am Montag der Woche) hatte ich mir noch überlegt, was machen wir in der zweiten Woche. Eine Woche müsste für’s Deck streichen ja wohl reichen. Aber wie es halt so ist, alles dauert länger als gedacht. Schon Dienstag vormittags, unserem 2. Arbeitstag, sah es so aus:

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Und dann hat es bis heute, Freitag gedauert, bis wir nach tagelangem Schleifen nun soweit sind, dass wir morgen mit unserm nächstem neuen Hobby, dem Streichen, beginnen können:

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Tja, manchmal träume ich schon von so einer richtig kompletten Segelyacht mit allem drum und dran, einfach nur lossegeln. Aber man muss vermutlich seine Träume kategorisieren, in die, die Träume bleiben werden (richtig fertige Segelyacht ohne Arbeit) und dem, den man dann doch wohl realisieren kann (Low Budget SY fertig „bauen“ und ablegen zu 7 Jahren 7 Meeren).

Aber irgendwann war das schleifen beendet und wir konnten mit dem Anstrich starten. Nach dem Motto „love it or leave it“ gilt jetzt das Motto „Schleifen ist unser neues Hobby!“. Das wird uns nämlich wohl das Ganze Seglerleben begleiten. Der Rumpf wartet ja bereits.

Aber erstmal zum Deck: Ein Anstrich? Von wegen. Erst zweimal mit der Vorstreichfarbe und dann 3 mal mit der Deckfarbe streichen. In die Deckfarbe haben wir noch „Rutschfest-Substrat“ gemischt. Macht jetzt zumindest einen rutschfesten Eindruck. Mal sehen, wie das dann in Echtbedingungen sein wird.

2 Wochen Bootsurlaub

2 Wochen Bootsurlaub

Wo? Frankfurt-Schwanheim! Na ja, kein bekanntes Segelrevier, aber ein guter Platz um zu arbeiten. Für die nächsten 2 Wochen sind im wesentlichen zwei Themen geplant:

Deck streichen. Anstelle dieser (insbesondere laut Skipperin) hässlichen Flecken wollen wir das Ganze in Weiß halten und Granulat als Rutschschutz verwenden. Hoffentlich ist das eine gute Idee. Und ob es eine schöne ist, wird sich hoffentlich in spätestens zwei Wochen zeigen.

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Und das zweite: Batteriefach bauen. Hierzu möchten wir ein Holzgestell im „Stromfach“ einbauen, welches 4 Batterien à rund 50 kg tragen soll. Und zwar „unter allen Umständen“. So richtig testen können wir das dann erst voraussichtlich im Spätsommer 2016, wenn wir dann mit Rigg die Ostsee unsicher machen können. Auf dem Einkaufszettel stehen momentan diese Batterien: Aquamot. Laut Beschreibung ausgezeichnete Batterien mit vernünftigen Preisen. Allerdings nicht so bekannt (erprobt?). Die werden wir dann im Juli einbauen, bleibt also noch etwas Zeit zum überlegen.

Aquamot1

Elektronik im Detail

Elektronik im Detail

So, der Elektronikplan steht soweit. Der Kern des Ganzen, die EM-Box ist aktuell leider nicht verfügbar, erst wohl Ende April, wird dann wohl eher Mai werden. Zeitlich ok, haben wir doch eh im Mai 2 Wochen Urlaub.

Der Trenntrafo ist bereits da und von mir aktuell eingebaut. Bin mir nicht sicher, ob der einen integrierten Schutzschalter hat, oder ob ich einen davor setzen muss. Habe dazu eine Anfrage an den Händler geschickt. Mal sehen.

Das Combigerät aus Lader/Wechselstromrichter ist bestellt, kommt dann wohl auch demnächst. Batterien werden wir voraussichtlich später im Sommer einbauen, dafür sind noch einige Vorbereitungen von Nöten. Hier insbesondere ein tragfähiges Holzgestell in der Batterieschap.

Dann gilt es noch auszumessen, ob wir die Reise an die Ostsee mit einem Geräteträger antreten können, oder ob die Konstruktion für einige Kanalbrücken (Höhen teilweise nur 4,10 m) zu hoch sein wird. Falls ja, könnten wir da schon mal ein Solarpanel draufbauen und ggf. den Windgenerator, den wir für die Reise dann sicherlich wegen der Höhe noch nicht laufen lassen könnten. Aber wir werden ohnehin abgesehen von der Rheinströmung ausschließlich mit Motorkraft unterwegs sein, sollten also stets vollgelandene Batterien haben.

Plan Elektro

Passt net….

Passt net….

Es dauert seine Zeit, macht aber Fortschritte. Das erste Schreinerstück eines Amateurs, aber Vorher und Nachher lässt schon Fortschritte erkennen. Eigentlich fast fertig, aber nur eigentlich, den der Bootsbaulehrling hat sich natürlich vermessen. Glücklicherweise 1 bis 1,5 cm zu viel, besser als zu wenig. Also nochmals raus mit der Tür und die Seitenbefestigung kürzen. Dann wieder die Schnittstelle streichen, wieder einbauen und schauen, ob es dann passt.

Ansonsten bastle ich am weiteren Konzept, insbesondere hinsichtlich Energieversorgung. Zum einen möchte ich bei den vorhandenen Lampen die Glühbirnen gegen LED-Leuchtmittel austauschen. Die benötigen nur so ca. 10 bis 20 % der Energie einer herkömmlichen Glühbirne. Da können schnell ein paar Ampere eingespart werden. Dann stieß ich auf die Philippi Energy Management Box (EM-box). Diese reduziert erheblich den Verkabelungsaufwand und bietet über das entsprechende Bedienelement eine ausgezeichnete Steuerung und Überwachung der Installation. Aber je mehr ich ins Detail gehe, um so mehr kommen auch Unzulänglichkeiten zu Tage. Insbesondere, dass man anscheinend keine ausreichende Kapazität an Wind-/Sonnenenergie anschließen kann. Die dafür vorgesehenen Anschlüsse sehen je 10 A vor. Das könnte möglicherweise ein Engpass sein. Mal sehen, ob mir der Hersteller hierzu genaueres sagen kann.

Resumé 2014

Das Jahr neigt sich seinem Ende entgegen. 2014 war ein durchaus aufregendes Jahr, was unser Projekt „7jahre7meere“ betrifft:

– Februar: unserer B.OLD für die Weiterfahrt vorbereitet. Noch optimistisch gewesen, dass dieser nichts nennenswertes im Wege stehen wird.

– Mai: geplanten Refit-Platz in Emden begutachtet.

– Mai: B.OLD von Sines nach Lissabon verlegt und realisiert, dass eine Weiterfahrt vorerst nicht möglich sein wird!! Bisheriger absoluter Tiefpunkt unseres Projektes.

– Juni: 2 Wochen Ostseetörn und anschließend nach Lissabon, noch so viele brauchbare Teile abgeholt, wie im A5 Platz fanden.

– Juli: Lichtblick, „neue“ Feltz gekauft, geplanter Name „Luna Mare“. Aber: jetzt haben wir zwei Boote, absolut eines zuviel!

– August:Hoch erfreut – B.OLD is sold, zu Tode betrübt – der Käufer möchte vom Kaufvertrag zurücktreten. Nicht mit uns.

– August: Und auch August – Die Luna Mare erreicht den neu gefunden Stellplatz Frankfurt/Main statt Emden, 30 statt 500 km von hier entfernt!!

– September: Die Arbeiten an der „Luna Mare“ starten.

– Oktober: Interboot Friedrichshafen besucht.

– November: Endlich Zahlung für die im August verkaufte B.OLD erhalten und Hanseboot besucht.

– Dezember: Noch 2,5 Jahre und noch so viel zu tun. Das wird ein arbeitsreiches 2015, den ca. Mai 2016 wollen wir bis auf das Rigg alles soweit haben, dass wir die Luna Mare via Rhein und Kanälen an die Ostsee verlegen können. Dann in 2016 das Rigg drauf und die Luna Mare nach besten Mögleichkeiten testen. Den ab da ist es nur noch ca. ein Jahr bis es losgeht.

Wünsche allen, die wie auch immer hier mal vorbeigefunden haben (oder noch vorbeifinden werden) alles Gute für 2015 und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel.

B.OLD, Hanseboot und Dresden

Am 16.08. schrieb ich „B.OLD is SOLD“ mit der Ergänzung:
„Ok, so richtig verkauft ist es natürlich erst, wenn das Geld auf dem Konto ist. Aber mündlich wurde der Vertrag bereits geschlossen, alle Details geklärt. Heute geht der Kaufvertrag raus, und nächste Woche (hoffentlich) die Zahlung rein.“

Jetzt, rund 3 Monate später ist die Zahlung dann doch noch eingegangen. Ab heute ist „B.OLD“ Vergangenheit.

Was macht die Gegenwart. Am ersten Novemberwochenende waren wir auf der Hanseboot. Gegenüber der Interboot doch deutlich größer und es gab ziemlich alles zum bestaunen, was wir noch so anschaffen wollen:
– Motoren (inkl. einer bisher mir unbekannten Marke „Lombardini“)
– Bugruder
– Heizungen
– Wassermacher.

Da nicht so viel los war konnte man sich entspannt an den jeweiligen Ständen über die jeweiligen Produkte unterhalten.

Zudem haben Müller/Wnuk noch von Ihrer Südamerikareise berichtet.

Und am folgenden Wochenende hatten wir uns dann Dresden und Umgebung angetan. Ein wunderschöner Wochenendausflug mit der besten Ehefrau und Skipperin der Welt.

Der Bootsbaulehrling

Unser erstes Projekt geht etwas voran. Der Schrank nimmt Formen an, ist aber bei weitem noch nicht fertig. Das bringt Ernüchterung. Nur um ein paar Bretter zu zuschneiden, anzumalen und einzubauen benötigt man zahlreiche Stunden. Ok, ein Fachmann vielleicht nicht, aber das versuchen wir ja erst zu werden.

Um so eindrucksvoller erscheint was der Vorbesitzer alles in Handarbeit erledigt hat. Kein Wunder, dass er dafür > 10 Jahre gebraucht hat. Das würde ich vermutlich in > 100 Jahre nicht hinbekommen. Respekt Herr K.

Aber jedes Teil das passt ist ein Erfolgserlebnis und lässt für einen kurzen Moment vergessen, was alles noch zu erledigen ist. Werd scho wern 😉

Interboot

Am Wochenende haben wir die Interboot besucht. Hatte noch in Erinnerung, dass das eine eher kleine Messe ist. War es dann auch. So gab es nicht viele neue Erkenntnisse außer einer: Ein Fußbodenbelag.

Da sind wir zugegeben noch etwas ratlos. Teppich möchten wir nicht, was bleibt dann? Was wir dort sahen ist eine Art Laminat, also Kunststoff, robust, wasserunproblematisch etc., der ungefähr 3 mm dick. Verlegt wird dieser auf einer magnetischen Folie und soll dadurch stabil halten. Ist allerdings nicht speziell für Segelboote konstruiert, so weiß man also nicht, ob das auch auf die Verhältnisse auf See zutrifft. Aber könnte eine Möglichkeit sein, sofern man die Folie auf dem Untergrund verkleben kann. Ist lauf Prospekt allerdings nicht vorgesehen, dort wird die Folie nur lose verlegt. Mal schauen.

Interboot

Mit dem Schrank geht es demnächst auch weiter. Mein Bruder Anton, der beste Schreiner der Welt, hat uns Unterstützung angeboten. Da kann ja nichts mehr schief gehen. Freuen uns auf das Projekt.

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